Wilde Gärten

Warum sie gerade jetzt so wichtig sind

Herbstworkshop 2026/27
Herbstworkshop 2026/27

Gärten sind zentrale Räume des Alltags. Hier begegnen sich Menschen, Pflanzen, Tiere und andere Lebewesen. Inmitten von Klimawandel, Artensterben und anderen Effekten der sozial-ökologischen Krise gewinnen Gärten derzeit zunehmend Bedeutung als Lebensräume. Hier erproben Menschen neue Wege des Zusammenlebens mit anderen Lebewesen. Immer mehr Gärtner:innen fördern Wildes in ihren Gärten: Wildpflanzen und Wildtiere sind als Mitwohner: innen gerne gesehen. Benjeshecken und sogenannte wilde Ecken werden Gestaltungselemente in Hausund Gemeinschaftsgärten. Zugleich verschwindet grüner Rasen zugunsten von bunten Wiesen oder Staudenbeeten. Tote Bäume, die durch ihr Fallen keine Gefahr für Leib und Leben darstellen, dienen Spechten, Fledermäusen und Insekten als Lebensraum. Wer so gärtnert, vertritt zugleich neue Ordnungen, Ethiken und Ästhetiken des Zusammenlebens von Menschen und anderen Lebewesen. Der diesjährige Herbstworkshop fragt nach der neuen Liebe zum Wilden in unseren Gärten. Die Leiterin der Bayerischen Gartenakademie, Claudia Schönmüller, ist unser diesjähriger Gast. Sie wird über den Sinn und Zweck des Wilden aus gärtnerischer Perspektive sowie speziell über Wildpflanzen im Garten informieren. Ziel des Workshops ist es, unsere Reihe „Anthropozän erzählen“ {https://www.phil.uniwuerzburg. de/eevk/forschung-proiekte/multispecies-conference/anthropozaen-erzaehlen/) mit neuen Geschichten über das Wilde in Deutschlands Gärten zu ergänzen. Anmeldung/ Informationen: michaela.fenske@uni-wuerzburg.de oder beatrice.barrois@thws.de

Fr, 13.11.2026 10.00-16.00 Uhr
Sa, 14.11.2026 10.00-14.00 Uhr
Fr, 04.12.2026 10.00-16.00 Uhr
Fr, 22.01.2027 10.00-13.00 Uhr