3×3
Drei Artefakte. Drei Limitierungen. Neun visuelle Experimente.
In diesem Kurs begreifen wir Limitierung nicht als Hindernis, sondern als gestalterisches Werkzeug und Motor des Besonderen. Mit Neugier, Handwerk und selbstgesetzten Grenzen explorieren wir neue Visualitäten.
Wie wir arbeiten
Wir starten mit einem Objekt, das fasziniert, irritiert, beeindruckt – oder eine Geschichte erzählt, die man ihm nicht ansieht. Anschließend inszenieren wir das gewählte Objekt auf drei unterschiedliche Arten, jedes Mal nach einem anderen visuellen Regelwerk: nur eine Farbe, nur ein Werkzeug, nur bestimmte Formen, nur dreißig Minuten etc. Was dabei entsteht, ist offen: Briefmarke, Plakat, Signet, Infografik oder Animation. Entscheidend ist, dass die Gestaltung das Objekt (oder einen bestimmten Aspekt davon) aufgreift und in eine eigenständige visuelle Form übersetzt. Danach beginnt die nächste Runde. Neues Objekt, neue Regeln. Dreimal drei.
Worum es geht
Um das Besondere im Banalen. Um das visuelle Experiment als Methode, nicht als Zufall. Wir lernen, genau hinzusehen, gestalterische Regeln bewusst einzusetzen und aus Begrenzung Vielfalt zu entwickeln.