Der Form halber
Form follows? Nicht immer und oft (ver)leitet sie auch.
»Whether it be the sweeping eagle in his flight, or the open apple-blossom, the toiling work-horse, the blithe swan, the branching oak, the winding stream at its base, the drifting clouds, over all the coursing sun, form ever follows function, and this is the law. Where function does not change form does not change.« (Louis Sullivan)
Auch die Langversion des berühmten Zitats bringt nicht wirklich Klärung: Form follows function? Das soll ein Gesetz sein? Und was, wenn die Form zuerst da ist und die Funktion ihr folgt? Oder eine spontane Eingebung uns beides gleichzeitig beschert?
Von wo kommt die Form auf uns zu und wo können wir ihr im Designprozess bereits ein Stück entgegengehen? Wir recherchieren gemeinsam Quellen der Inspiration und entwickeln Strategien, um Briefings und Anforderungen nicht als Beschränkung zu erleben sondern sie als Impulse für unseren Entwurf nutzbar zu machen.
Einführende Recherchen und spielerische Kurzzeitprojekte eröffnen das Thema. Die gewonnenen Erkenntnisse daraus finden in der zweiten Hälfte des Semesters Anwendung in der Entwicklung eines eigenen Produktentwurfs.
Dominik Harborth ist Produkt- und Kommunikationsdesigner und vertritt Prof. Judith Glaser in der Perspektive Objekt und 3D-Gestaltung. Als Gründer von BUERO HARBORTH betreut er gemeinsam mit seinem Team vielseitige Projekte, die von klassischer Produktentwicklung bis hin zu komplexer nachhaltiger Markenkommunikation für große Unternehmen reichen. Dabei stehen die Wechselwirkungen zwischen Produkt und Kommunikation stets im Zentrum seiner Arbeiten. Im Dezember 2025 war er bei der FGW Lunch Lecture zu Gast.
Fragen zum Kurs beantworte er gern am Dienstag, dem 10.03.26 zwischen 11:00 – 12:00 Uhr online via Zoom: https://thws-de.zoom-x.de/j/69734841542.