Prof. Dr. Ferdinand Ulrich
Typografie und visuelle Sprache, Konzeption und Entwurf, Grafik Design
Ferdinand Ulrich ist Typograf und Designforscher. Er studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin sowie an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA); er promovierte an der University of Reading (GB).
Seit 2012 gestaltet er wissenschaftliche Publikationen und Kunstkataloge für kulturelle Institutionen wie das Bauhaus-Archiv, die Berliner Akademie der Künste oder das Goethe-Institut in Kyoto. Er spricht regelmäßig auf internationalen Konferenzen und Symposien und schreibt für das Eye Magazine sowie für andere Fachzeitschriften. Seine fortlaufende Zusammenarbeit mit Toshiya Izumo im Bereich mehrschriftliche Typografie wurde international ausgezeichnet, darunter vom New York Art Directors Club, von der International Society of Typographic Designers und von Communication Arts.
Ferdinand Ulrich begann seine akademische Laufbahn 2012 als künstlerischer Mitarbeiter an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, bevor er ein Promotionsvorhaben (PhD) am Department of Typography in Reading aufnahm. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt auf Übergangsphasen technologischer Veränderung in Schrift und Typografie, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute; für seine Dissertation über den Diskurs zu früh-digitalen Schriftentwurfs-Technologien, betreut von Gerry Leonidas und Sue Walker, wurde er 2023 promoviert (PhD). Im darauffolgenden Sommer setze er seine Forschung als Cary Research Fellow am Rochester Institute of Technology fort.
Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit an der FH Salzburg, an der UdK Berlin sowie an anderen Designhochschulen im In- und Ausland, wurde er im Sommer 2026 zum Professor für Typografie und visuelle Sprache an der Fakultät Gestaltung in Würzburg berufen.