Medical Devices

Proaktives Entwerfen im medizinischen Kontext

Design und Medizin wachsen immer stärker zusammen. Digitale Technologien ermöglichen nicht nur bessere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, sondern eröffnen auch völlig neue Möglichkeiten für Medizinprodukte und Therapieansätze. Damit entsteht ein spannendes und zunehmend relevantes Arbeitsfeld für Designerinnen und Designer.

In diesem Semester nähern wir uns dem Thema durch Beobachtung und Experiment. Wir messen Körperdaten, untersuchen bildgebende Verfahren und beschäftigen uns mit Einschränkungen und Behinderungen. Aus diesen Beobachtungen entwickeln wir Anwendungen, die unterstützen, kompensieren, sichtbar machen oder ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

Technologie ist dabei nur Mittel zum Zweck. Im Fokus stehen viel mehr gute Fragen, genaue Beobachtungen und die Entwicklung eigenständiger Ideen, die durch die Analyse und eine darauf aufbauende gestalterische Exploration entstehen.

Die Projekte sollen im besten Fall prototypisch umgesetzt werden. Auch ohne umfassende digitale Vorkenntnisse ist eine Teilnahme möglich: Neue Ansätze können ebenso durch Simulationen, Modelle oder andere geeignete Darstellungsformen vermittelt werden.

Bei Bedarf empfiehlt sich zur Unterstützung bei der Realisierung Ihres Vorhabens die Belegung des TPs »Creative Coding & KI« bei Manuel Michel.

Es ist geplant, dass an diesem Projektkurs auch Studierende des MA-Studiengangs Digital Business Systems teilnehmen.

Einige Beispiele zur Inspiration:

https://ausstellung.hfg-gmuend.de/s-2626/projekte/cura-intelligenter-assistent-im-medikamenten-befuellungsprozess
https://fg.thws.de/arbeiten/voor-w/
https://medical-design.muthesius-kunsthochschule.de/arbeiten/schmerzvisualisierung/