Das Warten auf den Nachtisch

Esther Kredel
Emilie Glass
Elisabeth Mertens
Liliane Sand

Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand

Das Projekt von Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand beschäftigt sich mit einer scheinbar relativ sinnlosen menschlichen Faszination: dem Romantisieren der Welt, die man für sich und die anderen gestalten kann.

Nach einer umfangreichen theoretischen Untersuchung zum Thema und den damit verbundenen historischen, psychologischen und soziologischen Perspektiven, vielen möglichen Ansätzen für eine konkrete Umsetzung in einem Gestaltungsprojekt fand das Team einen Ansatz, der das Prinzip der Verführung in einer paradoxen Weise entlarvt.

Der Titel Das Warten auf den Nachtisch spielt mit der wohligen Zeit, wenn Sattheit von einer lustvollen Erwartung auf den Nachtisch abgelöst wird.
Im Ergebnis entstand eine beeindruckende Serie gustatorischer Kompositionen auf Tellern, die zum Verköstigen einladen.
Erst durch die erläuternden Texte erfährt man, dass nichts davon geniessbar ist. Küchenschwämme, Putzmittel, Baumaterialien aller Art und vieles andere simulieren eine Erwartung, die man besser nicht zu sich nehmen sollte.

In einem parallelen Projekt entstand ein gedrucktes Kompendium zum Thema, welches neben diesem und anderen visuellen Experimenten auch manchen theoretischen Hintergrund beleuchtet.

Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand
Esther Kredel, Emilie Glass, Elisabeth Mertens und Liliane Sand

Hier das INFOPLAKAT zum Projekt.

Information zur Veranstaltung:

Was ist schon normal? Was ist zu viel? Was ist genug? Wir scheinen immer mehr zu brauchen, immer schneller sein zu wollen, immer extremer, um zufrieden zu sein, um uns wahrzunehmen.

In dieser Veranstaltung geht es um das Extreme, aber nicht aus einem abstrakten Blickwinkel, sondern mit dem Blick auf die Menschen – auch auf uns selbst – die das Extreme suchen, um ihrem Leben Bedeutung zu geben, um sich von anderen zu unterscheiden.